Treibhausgasausstoß im Landkreis 2013

Insgesamt wurden im Landkreis 2013 1.266.069 t CO2äqu. ausgestoßen (regionaler Strommix). Mit 37,1 % wurde am meisten THG im Landkreis beim Stromverbrauch ausgestoßen, gefolgt von Erdgas mit 26,3 % Anteil am Gesamt-THG-Ausstoß, den Kraftstoffen mit 24,7 %, und Heizöl mit 6,5 % Anteil. Die Energieträger Wärme aus erneuerbaren Energiequellen, Fernwärme und Sonstige haben jeweils weniger als 3 % zum Gesamtausstoß beigetragen (Abb. 4).

Im Durchschnitt wurden 2013 pro Einwohner 9,895 t CO2äqu. ausgestoßen. Dies waren 50 % mehr als der durchschnittliche baden-württembergische Treibhausgas (THG)-Ausstoß von 6,59 t CO2äqu./EW. Die spezifischen Emissionen variieren über alle Sektoren stark zwischen den Kommunen: von insgesamt 4,43 t CO2äqu./EW bis zu 14,1 t CO2äqu./EW (Abb. 5).

 

Abb. 4: Vergleich Endenergieverbrauch und THG-Ausstoß im Landkreis 2013. Oben Endenergieverbrauch in GWh nach Energieträgern, unten der daraus resultierende THG-Ausstoß in 1000 t CO2äqu. Die Zahl am Ende des Balkens repräsentiert die jeweilige Gesamtsumme.

Abb. 4: Vergleich Endenergieverbrauch und THG-Ausstoß im Landkreis 2013.
Oben Endenergieverbrauch in GWh nach Energieträgern, unten der daraus resultierende THG-Ausstoß in 1000 t CO2äqu. Die Zahl am Ende des Balkens repräsentiert die jeweilige Gesamtsumme.

 

Abb. 5: THG-Emissionen pro Einwohner nach Sektoren im Vergleich 2013. Dargestellt sind die spezifischen THG-Emissionen in t CO2äqu. je Einwohner in den Verbrauchssektoren und als Gesamtsumme für die Kommunen des Landkreises, den Landkreis im Durchschnitt und das Land Baden-Württemberg im Jahr 2013. Für das Land Baden-Württemberg lag nur die Gesamtsumme und keine Aufschlüsselung auf Sektoren vor.

Abb. 5: THG-Emissionen pro Einwohner nach Sektoren im Vergleich 2013. Dargestellt sind die spezifischen THG-Emissionen in t CO2äqu. je Einwohner in den Verbrauchssektoren und als Gesamtsumme für die Kommunen des Landkreises, den Landkreis im Durchschnitt und das Land Baden-Württemberg im Jahr 2013. Für das Land Baden-Württemberg lag nur die Gesamtsumme und keine Aufschlüsselung auf Sektoren vor.