Das Integrierte Klimaschutzkonzept für den Landkreis Heidenheim und seine Städte und Gemeinden

Aufgrund des weltweiten Klimawandels werden für Baden-Württemberg eine Zunahme der Sommertage und eine Abnahme der Frosttage prognostiziert. Extreme Wetterereignisse wie z.B. Trockenperioden oder Starkregen werden in den nächsten Jahren voraussichtlich zunehmen. Diese extremen Wetterereignisse können erhebliche Schäden verursachen. Für die Jahre 2008 bis 2050 erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin Kosten von 129 Milliarden Euro durch Klimaschäden alleine in Baden-Württemberg.

Auch der Landkreis Heidenheim trägt mit seinen Bürgerinnen und Bürgern zum globalen und regionalen Klimawandel bei und ist umgekehrt ebenso davon betroffen. Neben allen Unannehmlichkeiten jedoch bringt der Klimawandel auch Chancen mit sich. Schon heute hat der Landkreis einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien in der Energieversorgung. Wird dieser Anteil weiter erhöht wird die regionale Wirtschaft gefördert, Unabhängigkeit erreicht und weitere positive regionale Effekte werden erzielt.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKK) zeigt den aktuellen Stand des Landkreises und seiner Städte und Gemeinden im Energieverbrauch und den Treibhausgasausstößen auf, stellt die erreichbaren Möglichkeiten dar und macht konkrete Maßnahmenvorschläge zur Erreichung der angestrebten Klimaschutzziele des Landkreises. Der Projektbericht ist in drei Teile gegliedert. In Teil A werden die Öffentlichkeitsarbeit sowie sämtliche angewandten Methoden für die Berechnungen, den Aufbau und die Entwicklung der Maßnahmenblätter beschrieben, sowie die Möglichkeiten einer langfristigen Klimaschutzstrategie sowie eines nachhaltigen Controllings aufgezeigt. In Teil B findet sich der ausführliche Maßnahmenkatalog, in dem jede Maßnahme für den Landkreis Heidenheim detailliert dargestellt ist. In Teil C werden die Ergebnisse der Berechnungen für die Städte und Gemeinden des Landkreises aufbereitet und dargestellt. Außerdem finden sich hier weitere konkrete Handlungsempfehlungen für jede Kommune. Die Handlungsempfehlungen und der Maßnahmenkatalog müssen als Ganzes betrachtet werden.

Auf den folgenden Seiten werden die Inhalte des Klimaschutzkonzeptes näher erläutert:

 

Der gesamte Projektbericht des IKK kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Das IKK wurde in der Zeit von 01. Februar 2015 bis 30. April 2016 durch die Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft erstellt. Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative wurde das IKK durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K00165 gefördert.